Taschenlampen geben dir Licht, wenn der Strom ausfällt, und gehören in jeden Haushalt, jedes Auto und jeden Rucksack. Hier findest du Stablampen, taktische Taschenlampen, Winkeltaschenlampen und Notfall-Taschenlampen mit Kurbel, die ohne Batterie auskommen.

Welche Bauform?

Die Stablampe oder Stabtaschenlampe ist die klassische Form. Sie liegt gut in der Hand, leuchtet weit und passt in Jackentasche und Handschuhfach. Taktische Taschenlampen sind robuste Stablampen, die sich mit einer Hand bedienen lassen und meist mehrere Leuchtstufen haben. Im Sortiment findest du sie von MIL-TEC, Deluxa und Coast, mit Aluminiumgehäuse oder Edelstahlkern. Die Winkeltaschenlampe hat einen abgewinkelten Kopf. Du klemmst sie an Gürtel, Jacke oder Rucksackträger und hast beide Hände frei. Farbfilter für rotes Licht schonen die Nachtsicht und blenden andere weniger. Ein verstellbarer Fokus wechselt zwischen breitem Licht für die Nähe und einem gebündelten Strahl für die Ferne.

Batterie, Akku oder Kurbel?

Lampen für handelsübliche Batterien laufen mit jeder Batterie aus dem Vorrat. Im Notfall zählt das, denn Batterien lassen sich lange lagern und fast überall nachkaufen. Eine Notfall-Taschenlampe mit Kurbel wie die Dynamo von Steffen lädt ihren eingebauten Akku durch Drehen auf. Sie bleibt nutzbar, wenn Batterien und Strom fehlen, gibt aber weniger Licht und braucht etwas Kraft. Eine Lampe mit Batterien und eine mit Kurbel ergänzen sich deshalb gut. Nimm bei langer Lagerung die Batterien aus der Lampe, damit nichts ausläuft.

Lumen, Leuchtstufen und Wasserschutz

Lumen gibt an, wie viel Licht die Lampe abgibt. Mehr Lumen heisst heller, aber auch kürzere Leuchtdauer. Für den Weg durch ein dunkles Haus reicht eine niedrige Stufe, für die Suche im Gelände oder auf der Jagd brauchst du einen hellen, weit reichenden Strahl. Eine Lampe mit mehreren Stufen deckt beides ab und spart Energie. Die IPX-Angabe beschreibt den Schutz gegen Wasser. IPX4 hält Spritzwasser und Regen stand, höhere Ziffern stehen für mehr Schutz bis zum Untertauchen.

Wo du Taschenlampen bereithältst

Eine Lampe pro Person und eine an einem festen Ort, den alle im Haushalt kennen, sorgen dafür, dass du sie im Dunkeln findest. Im Auto und im Notfallrucksack liegt je eine weitere. Prüfe sie regelmässig zusammen mit den Batterien. Für Arbeiten mit beiden Händen ergänzen Stirnlampen die Taschenlampe, und Knicklichter leuchten ganz ohne Strom.

Im Krisenvorsorge-System

In unserem 3-Säulen-Modell steht Licht in zwei Säulen. Zur Versorgung gehört es, weil es bei einem Stromausfall als Erstes fehlt, zur Handlungsfähigkeit, weil du dich ohne Licht weder bewegen noch arbeiten kannst. Die Taschenlampe liegt näher bei der Handlungsfähigkeit, weil sie gezielt und weit leuchtet. Mit ihr bewegst du dich sicher durch die Wohnung und durchs Gelände, arbeitest im Dunkeln weiter und findest, was du brauchst. Passend dazu findest du die Notfall-Sets.