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Wenn der Hahn trocken bleibt: Was ein Stromausfall wirklich mit deinem Trinkwasser macht

Ein Wasserhahn braucht keinen Strom, um Wasser zu geben. Das ist die verbreitete Annahme, und sie ist falsch. Zwischen Quelle und Küchenhahn liegt ein System aus Pumpwerken, Reservoirs, Aufbereitungsanlagen und Steuerungstechnik, das fast durchgehend auf Elektrizität angewiesen ist. Fällt der Strom grossflächig und länger aus, folgt die Wasserversorgung ihm nach, nicht sofort überall, aber schneller, als die meisten Haushalte erwarten.

Der Satz, mit dem ein kantonaler Ratgeber beginnt

Die Regierungskonferenz der Kantone für Militär, Zivilschutz und Feuerwehr (RK MZF) hat im Juni 2026 die Erarbeitung eines neuen Ratgebers für die Bevölkerung ausgeschrieben, Budget bis 1,2 Millionen Franken, Titel: «Verhalten in Krise und Krieg». Der Text soll gemäss Berichterstattung von persoenlich.com mit diesem Satz eröffnen: «Der Krieg ist nach Europa zurückgekehrt.» Generalsekretär Alexander Krethlow bestätigt gegenüber der Redaktion, der Ratgeber sei «in erster Linie eine Reaktion auf die aktuelle sicherheitspolitische Lage in Europa». Vorbild ist die schwedische Broschüre «Om krisen eller kriget kommer», die jeden Haushalt in Schweden erreicht. Es ist, so Krethlow, die erste Kampagne dieser Art in der Schweiz seit dem Zivilverteidigungsbüchlein von 1969.

Zu den konkreten Empfehlungen des künftigen Ratgebers zählen laut den Recherchen ein Notvorrat und ein gepackter Evakuierungsrucksack pro Haushalt. Das ist keine Einschätzung aus der Vorsorge-Szene, das ist eine interkantonale Behörde, die sich direkt an die gesamte Schweizer Bevölkerung richtet.

Was beim Strom passiert, wenn er ausfällt

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS) stuft eine grossflächige, länger andauernde Strommangellage in der nationalen Risikoanalyse als eines der Ereignisse mit dem höchsten Schadenausmass für die Schweiz ein. Das ist keine Randnotiz in einem dicken Bericht, das ist eine der zentralen Aussagen des Dokuments, das die Risikolandschaft des Landes beschreibt. Das europäische Verbundnetz ist eng gekoppelt, die Verbrauchsseite wird durch Wärmepumpen und Elektromobilität elektrischer, und Wetterextreme belasten Erzeugung und Netz gleichzeitig. Diese Fragilität ist keine Zukunftsvision, sie ist Bestandteil der aktuellen Risikobeurteilung der zuständigen Bundesstelle.

Die Kette vom Reservoir zum Hahn, und wo sie reisst

Schweizer Trinkwasserversorgung stützt sich auf drei Quellen: Grundwasser (rund 80 Prozent), Quellwasser und Seewasser. Bei Grundwasser- und vor allem bei Seewasserfassungen läuft praktisch nichts ohne Pumpen: Rohwasser muss gefördert, durch Aufbereitungsstufen gedrückt, in Hochreservoirs gehoben werden, von wo aus es dann per Schwerkraft zu den Haushalten fliesst. Fällt der Strom aus, bleiben die Pumpen stehen. Was noch im Reservoir ist, fliesst weiter, bis der Speicher leer ist. Je nach Gemeinde und Topografie sind das Stunden, in flachen Gebieten mit tiefliegenden Reservoirs auch deutlich weniger.

Die Gemeinde Zuzgen im Kanton Aargau hat das öffentlich gemacht: Als das Pumpwerk bei einem Stromausfall ausfiel, wurde die Notversorgung über die Zapfwelle eines Traktors sichergestellt, weil die Notstromlösung diesen Fall abdecken musste. Das ist keine Anekdote aus einem Krisenfilm, das ist ein realer Vorfall in einer Schweizer Gemeinde. Nicht jede Gemeinde hat diese Redundanz gleich gut gelöst, und selbst wo Notstromaggregate vorhanden sind, ist Dieseltreibstoff endlich und muss nachgeliefert werden, was bei einem grossflächigen Ausfall der Logistik ebenfalls ins Stocken gerät.

Was der Bund konkret empfiehlt, in Zahlen

Der Bund empfiehlt einen Trinkwasservorrat von 9 Litern pro Person für neun Tage, das sind 1 Liter pro Person und Tag zum Trinken, der Rest für Hygiene und Kochen in reduziertem Umfang. Für eine vierköpfige Familie sind das 36 Liter, konkret gefüllt in verschliessbare Kanister oder Flaschen, kühl und dunkel gelagert, mit einem Rotationsplan, damit das Wasser nicht monatelang unangetastet steht.

Wer die neun Tage überbrücken will, ohne ausschliesslich auf gelagertes Wasser angewiesen zu sein, braucht zusätzlich eine Möglichkeit, vorhandenes Wasser (Regenwasser, Bach, Reservetank) aufzubereiten. Mechanische Wasserfilter und chemische Entkeimungsmittel arbeiten ohne Strom, das ist ihr entscheidender Vorteil gegenüber jeder Lösung, die auf Netzspannung angewiesen ist. Unser Sortiment an Wasseraufbereitung ist genau darauf ausgelegt: Filter und Entkeimung, die unabhängig vom Stromnetz funktionieren.

Kein Wasser wegen Stormausfall

Warum die Reihenfolge zählt: erst Menge, dann Aufbereitung

Ein Wasserfilter ersetzt keinen Vorrat, er ergänzt ihn. In den ersten Stunden eines Ausfalls zählt, was bereits im Haus ist. Erst danach wird relevant, ob und wie zusätzliches Wasser beschafft und aufbereitet werden kann. Diese Reihenfolge, zuerst Vorrat, dann Aufbereitung, zuerst Menge, dann Technik, ist der Kern unseres eigenen 3-Säulen-Modells für die Säule Versorgung: Wasser, Nahrung, Energie, Wärme, Licht, Medizin und Hygiene bilden die Basis, ohne die alles andere ins Leere läuft. Ergänzend gehört ein Blick in unser Sortiment an Notvorrat, weil Wasser und Nahrung in der Praxis zusammen geplant werden.

Ursache wechselt, Auswirkung bleibt

Ob ein Stromausfall durch einen technischen Defekt, einen Wintersturm, eine Cyberattacke auf die Netzsteuerung oder eine geopolitisch bedingte Strommangellage entsteht, spielt für dein Trinkwasser zu Hause keine Rolle. Die Auswirkung ist in jedem Fall dieselbe: die Pumpen stehen. Das ist der Grund, warum wir bei SWISS OWL nicht auf einzelne Szenarien setzen, sondern auf die Auswirkungen, die den meisten Krisenursachen gemeinsam sind. Wer auf diese Auswirkungen vorbereitet ist, ist es unabhängig davon, was genau die Ursache war.

Was du diese Woche tun kannst

  • Rechne den Wasservorrat für deinen Haushalt konkret durch: 9 Liter pro Person, für neun Tage.
  • Lagere ihn in verschliessbaren, lebensmittelechten Behältern, kühl, dunkel, mit Rotationsdatum.
  • Ergänze eine stromunabhängige Aufbereitungsmöglichkeit für den Fall, dass der Vorrat nicht reicht.
  • Kläre bei deiner Gemeinde, ob und wie die lokale Wasserversorgung bei Stromausfall abgesichert ist. Das ist eine legitime, öffentliche Frage, keine Übertreibung.

Ein Video zur Einordnung

Alertswiss, die offizielle Alarmierungs- und Informationsplattform des Bundes, erklärt auf ihrem YouTube-Kanal in mehreren kurzen Videos, wie Notvorrat und Wasserlagerung praktisch umgesetzt werden. Sehenswert, bevor der eigene Vorrat zusammengestellt wird.

Krisenvorsorge ist kein einmaliger Entscheid, sondern ein Prozess. Beim Trinkwasser fängt er mit einer einfachen Rechnung an: wie viele Liter, für wie viele Tage, für wie viele Personen in deinem Haushalt.

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Notfall-Radio: Warum es bei Stromausfall entscheidend ist

Stell dir vor, der Strom fällt aus. Nicht für eine Stunde, sondern für einen ganzen Tag oder länger. Dein Smartphone-Akku ist in wenigen Stunden leer, das WLAN funktioniert nicht mehr, und auch das Mobilnetz beginnt unter der Last zusammenzubrechen. In genau diesem Moment zeigt sich, ob du handlungsfähig bleibst oder im Informationsvakuum sitzt. Ein Notfall-Radio ist in dieser Situation kein Nice-to-have, sondern ein zentrales Werkzeug, um zu wissen, was passiert, was als Nächstes zu tun ist und wohin du dich wenden kannst.

Was ein Notfall-Radio leistet, wenn andere Kanäle versagen

In unserem Ansatz bei SWISS OWL denken wir Krisenvorsorge nicht szenariobasiert. Wir fragen nicht «Was tun bei Blackout?» oder «Was tun bei Hochwasser?», sondern: Welche Auswirkungen treten auf, unabhängig davon, was die Ursache ist? Und eine dieser Auswirkungen tritt verlässlich auf, egal ob es sich um einen Sturm, einen technischen Grossausfall oder eine andere Störung handelt: der Informationsfluss bricht zusammen.

Genau hier setzt das Radio an. Der UKW- und Mittelwellen-Rundfunk ist eine der robustesten Kommunikationsinfrastrukturen, die wir haben. Öffentlich-rechtliche Sender wie SRF sind gesetzlich verpflichtet, im Krisenfall auch über terrestrische Frequenzen zu senden, selbst wenn digitale Netze nicht mehr zuverlässig funktionieren. Das Radio empfängt dieses Signal ohne Internetzugang, ohne Mobilfunknetz und ohne zusätzliche Infrastruktur auf deiner Seite.

Handlungsfähigkeit beginnt mit Information

Unsere zweite Säule der Krisenvorsorge ist die Handlungsfähigkeit. Gemeint ist damit die Fähigkeit, in einer angespannten Situation Optionen zu haben und diese nutzen zu können. Wer keine verlässlichen Informationen hat, kann keine guten Entscheidungen treffen. Soll ich zu Hause bleiben oder mich bewegen? Ist das Leitungswasser noch trinkbar? Gibt es Anlaufstellen in der Nähe? Auf diese Fragen gibt das Radio Antworten, wenn alle anderen Kanäle schweigen.

Das klingt technisch, ist aber im Alltag ganz konkret: Wer weiss, was los ist, bleibt ruhig. Wer im Dunkeln tappt, reagiert auf Gerüchte. Information ist in einer Krise keine Nebensache, sondern Grundlage jeder sinnvollen Reaktion.

Worauf es bei einem Notfall-Radio wirklich ankommt

Nicht jedes Radio taugt für den Ernstfall. Entscheidend sind ein paar konkrete Eigenschaften:

  • Unabhängige Stromversorgung: Ein Notfall-Radio, das nur mit Netzstrom funktioniert, verfehlt seinen Zweck. Geräte mit Kurbelgenerator, Solarpanel und Batterie-Backup sind die richtige Wahl. Du kannst sie laden, ohne auf externe Infrastruktur angewiesen zu sein.
  • UKW-Empfang: Das ist der Standard für alle öffentlich-rechtlichen Stationen in der Schweiz. Ein Gerät ohne UKW ist im Ernstfall kaum nützlich.
  • Robustheit: Im Ernstfall liegt das Radio nicht im Regal, sondern in der Hand. Es muss mit etwas Reibung, Feuchtigkeit und Stress umgehen können.
  • Zusatzfunktionen mit Nutzen: Viele gute Geräte bieten zusätzlich eine USB-Ladefunktion für Smartphones, eine Taschenlampe oder einen SOS-Alarm. Das erhöht den Gesamtnutzen ohne grossen Mehraufwand.
  • Kompakte Grösse: Ein Radio, das sich einfach im Notfall-Rucksack verstauen lässt, ist einem grossen Tischgerät im Kontext der Vorsorge klar überlegen.

Warum wir auf Noxon setzen

Wir kuratieren unser Sortiment nach klaren Kriterien: Verlässlichkeit, Nutzen im echten Einsatz und ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Noxon Radios erfüllen diese Anforderungen. Sie kombinieren mehrere Energiequellen in einem kompakten Gehäuse, empfangen UKW zuverlässig und bieten nützliche Zusatzfunktionen wie Smartphone-Ladefunktion und integrierte Taschenlampe. Das macht sie zu einem vollständigen Werkzeug für die Säule Handlungsfähigkeit, nicht nur zu einem Empfangsgerät.

Wir empfehlen, das Radio regelmässig zu benutzen, die Kurbelfunktion zu testen und sicherzustellen, dass der interne Akku geladen ist, bevor man es im Notfall braucht. Ein Gerät, das man nie benutzt hat, ist im Ernstfall eine Unsicherheit mehr, keine Sicherheit mehr.

Das Radio gehört in jede Notfall-Grundausstattung

In der Schweiz gibt der Bund klare Empfehlungen zur Krisenvorsorge. Informationsquellen, die unabhängig vom Stromnetz funktionieren, gehören ausdrücklich dazu. Das Notfall-Radio ist dabei kein Relikt der Vergangenheit, sondern eine der wenigen Technologien, die in einer digitalen Ausnahmesituation zuverlässig funktionieren, weil sie bewusst einfach gebaut ist.

Wer systematisch vorsorgt, fängt nicht mit dem Spektakulären an. Er fängt mit dem Verlässlichen an. Und ein Radio, das funktioniert, wenn der Rest schweigt, ist genau das.

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